Meine Morgenroutine

“You’ll never change your life until you change something you do daily. The secret of your success is found in your daily routine.” – John C. Maxwell

Der Beginn des Tages legt den Grundstein für den restlichen Tag.
Nach diesem Prinzip pflege ich seit etwa zwei Jahren eine gewisse Morgenroutine, die ich immer weiter ausbaue (manchmal verfluche ich mich am Morgen im Bett dafür 😅) Derzeit beschäftige ich mich sehr mit Ayurveda und dabei ist mir aufgefallen, dass ich ohnehin schon sehr “indisch” unterwegs bin, was meinen Morgen angeht.

🙏 Dankbarkeit
Noch bevor ich die Augen öffne, praktiziere ich eine Dankbarkeitsübung. Und zwar für drei konkrete Dinge. Meistens ist mein warmes und weiches Bett mit dabei… 😇

👅 Zungenschaben
Nachdem ich mich ausgiebig gestreckt habe, gehe ich ins Bad, um meine Zunge abzuschaben. Ayurveda nennt den Belag auf der Zunge ‘Ama’ und ihr zufolge beginnen alle Gifte im Mund. Vor allem hält der Belag unsere Geschmacksknospen ab, das Essen richtig zu erschmecken, was wiederum dazu führt, dass unser Speichel quasi ratlos ist, welches Essen er nun aufspalten soll. Neben vielen anderen unguten Dingen kann ein nicht richtig aufgespaltenes Essen beispielsweise dazu führen, dass wir unnötig zunehmen.
Je nach ‘Dosha’, also der individuellen Konstitution (dazu mehr in einem der nächsten Posts), gibt es bestimmte Zungenschaber. Ich bin ‘Pitta’, meiner ist daher aus Silber.
Die Zahnbürste sollte man dafür übrigens nicht benützen, da sich auf ihr die Zungenbakterien ruckizucki vermehren.

🥥 Ölziehen
Ayurveda schwört ja auf das sogenannte “Ölziehen”. Also 2-20 minütiges Ziehen von lauwarmem Öl durch den Mund. Auch hier gibt es je nach Dosha ein empfohlenes Öl. Sobald ich wieder zuhause bin, will ich mit Kokosöl anfangen. Auch “dry-brushing” und “Abhyanga” (Selbst-Massage mit warmem Öl) stehen auf meiner Liste. Ich werde dann berichten!

💧Wasser trinken! Wasser trinken! Wasser trinken!
Und zwar lauwarm, mindestens einen halben Liter und so bald nach dem Aufstehen wie möglich. Nach dem Schlafen ist unser gesamter Körper dehydriert. Vor allem unser Gehirn. Lauwarm sollte es sein, da sich sonst unsere Organe zusammenziehen und verkrampfen. Und so auch keine geregelte Verdauung und Fettverbrennung stattfinden können.

Meditation
Ich könnte jetzt tagelang von den positiven Effekten der Meditation schwärmen (Ruhe, Ausgeglichenheit, Resilienz…), aber am besten ist, man probiert es selbst aus. Natürlich regelmäßig, nach nur einem
Mal ist noch niemand erleuchtet 🙂 Viele denken, dass es bei Meditation darum ginge, seine Gedanken abzustellen. Vielmehr geht es aber um unsere innere Haltung zu den Gedanken, die auftauchen. Steigen wir gedanklich in diese ein oder lassen wir sie vorbeiziehen wie Wolken? Es gibt viele tolle Apps wie zum Beispiel Headspace, 7 Minds oder Calm. Oder aber man schaut auf Youtube nach geführten Meditation von Deepak Chopra, Osho und vielen mehr. Wichtig: Man muss zum Meditieren nicht immer still sitzen. Man kann auch eine Gehmeditation machen oder auch achtsam essen, Gemüse schnippeln, Rasen mähen und vieles mehr…

☀️ Yoga
Wenn ich morgens nicht im Olympiapark laufen gehe, dann mache ich ein paar Sonnengrüße, Hüftöffner und Umkehrhaltungen. Danach fühle ich mich jedes Mal super entspannt und erfrischt zugleich 😎

🍵 Journalling
Bei einem Tee und einem leichten Frühstück setze ich mich noch ein paar Minuten und schreibe zu einem bestimmten Thema. Meistens mache ich in Schriftform “The Work of Byron Katie”, manchmal mache ich mir tiefere Gedanken zu meiner Intention des Tages. Je nachdem, wonach mir gerade der Sinn steht 🥳

Namasté ❤️

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